Welches Tool eignet sich für B2B-Leadgenerierung in der Schweiz?

Quellen und Vergleichsmethode

Wir entwickeln Prospex, eines der hier verglichenen Tools. Die öffentlichen Produkt- und Preisseiten der übrigen Anbieter haben wir am 6. Oktober 2026 gelesen, jene von Dun & Bradstreet, CRIF, InfobelPRO und Kompass am 8. Oktober 2026. Die Preisseite von business-monitor.ch haben wir zuletzt am 6. September 2026 gelesen. Die Preise sind die veröffentlichten Listenpreise ohne MWST. Die Abdeckung bei Schweizer Firmen und Kontakten haben wir bei keinem Anbieter gemessen; der Abschnitt zum Abdeckungstest erklärt, wie Sie sie mit Ihren eigenen Kunden prüfen.

Kein einzelnes Tool deckt die B2B-Leadgenerierung in der Schweiz allein ab, denn die Arbeit hat zwei Teile, für die es unterschiedliche Tools gibt. Im ersten Teil wählen Sie die Firmen aus: Welche Schweizer Unternehmen passen zu Ihrem Angebot? Im zweiten erreichen Sie die Menschen darin, mit Name, Funktion, E-Mail-Adresse und Telefonnummer. Internationale Kontaktdatenbanken wie Apollo, Cognism, Lusha und LinkedIn Sales Navigator sind für den zweiten Teil gebaut. Tools, die vom Schweizer Handelsregister ausgehen, etwa Moneyhouse, business-monitor.ch, swiss-companies.ch und Prospex, sind für den ersten Teil gebaut. B2B-Datenanbieter wie Dun & Bradstreet, CRIF, InfobelPRO und Kompass verkaufen Firmendateien, Bonitätsdaten und Kontakte und decken damit Teile von beidem ab. Viele Schweizer Vertriebsteams kombinieren eines aus jeder Gruppe.

Die Schweiz zählte 2024 laut STATENT des Bundesamts für Statistik 649'353 Unternehmen und andere institutionelle Einheiten, davon 579'431 oder 89% mit weniger als zehn Beschäftigten. Am 26. September 2026 enthielt die Kopie des Handelsregisters bei Prospex 739'919 Einträge, die weder in Liquidation noch gelöscht waren. Unser Leitfaden zur Grösse des Schweizer B2B-Markts erklärt den Unterschied zwischen den beiden Zahlen. Von den hier verglichenen Anbietern veröffentlichen fünf eine Zahl für die Schweiz. Apollo und Leadfeeder nennen nur weltweite Gesamtzahlen, Cognism und Lusha gar keine.

B2B-Leadgenerierungs-Tools für die Schweiz im Überblick

ToolWas Sie bekommenHerkunft der Schweizer DatenVeröffentlichter Preis
LinkedIn Sales Navigator Suche in LinkedIn-Profilen und Unternehmensseiten, gespeicherte Leads und InMail-Nachrichten, ohne E-Mail-Adressen oder Telefonnummern. Was Personen und Firmen auf LinkedIn veröffentlichen. Auf der Planübersicht von LinkedIn.
Apollo.io Kontakt- und Firmendatenbank mit E-Mails und Telefonnummern gegen Credits, E-Mail-Sequenzen und Dialer. Eine weltweite Datenbank: 240 Millionen Kontakte und 30 Millionen Firmen laut Preisseite. Gratisplan; Basic USD 49 pro Nutzer und Monat bei jährlicher Zahlung.
Cognism Kontaktdatenbank mit E-Mails, im Pro-Plan telefonisch geprüften Mobilnummern, Listenaufbau, Anreicherung und API. Eine weltweite Datenbank; keine Zahl für die Schweiz veröffentlicht. Auf Anfrage.
Lusha Kontaktsuche und Listen, bezahlt pro abgerufenem Kontakt: 1 Credit für eine E-Mail, 5 für eine Telefonnummer. Eine weltweite Datenbank; keine Zahl für die Schweiz veröffentlicht. Gratisplan mit 40 Credits pro Monat; Starter USD 49.90 pro Monat.
Leadfeeder (früher Dealfront) Erkennt die Firmen, die Ihre Website besuchen, dazu eine Firmen- und Kontaktdatenbank mit geprüften E-Mails und Telefonnummern ab dem Plan Activate. Eine Zuordnung von IP-Adressen zu Firmen sowie laut Website 60 Millionen Firmen und 400 Millionen Kontakte. Gratisplan Lite; Discover ab EUR 79 pro Monat bei jährlicher Zahlung.
Dun & Bradstreet Firmen- und Kontaktdatenbank mit E-Mails und Mobilnummern (D&B Hoovers), dazu Bonitätsprüfung und Überwachung Schweizer Firmen (CreditCheck). Öffentliche Register, Websites und Partnerdaten; CreditCheck ergänzt Daten von Intrum und nennt mehr als 650'000 aktive Schweizer Firmen. Hoovers Essentials CHF 209 pro Monat für 100 Firmen- und 100 Kontaktexporte.
CRIF Zielgruppenauswahl und Kampagnen (Margo), Bonitätsreports und Scores. Mehr als 650'000 Schweizer Firmenadressen, Betreibungsauskünfte und Konkursmeldungen. Auf Anfrage; Margo kostenlos testbar.
InfobelPRO Schweizer Firmendatei oder API mit UID, Adressen und einzelnen Kontakten. Zefix und das SHAB; genannt werden 1'361'475 Firmen und 658'000 Kontakte. Auf Anfrage; kostenlose Datenprobe.
Kompass Firmenlisten und Entscheidungsträger mit E-Mails, Telefonnummern und LinkedIn-Profilen (EasyBusiness). Eigene Datenteams in 70 Ländern; keine aktuelle Zahl für die Schweiz veröffentlicht. Auf Anfrage.
swiss-companies.ch Verzeichnis Schweizer Firmen mit geschäftlichen Kontakten, samt Funktion und Hierarchiestufe. Zefix, die kantonalen Register, Firmendomains und weitere öffentliche Quellen; genannt werden 800'000 Firmen und 4 Millionen Kontakte. Gratisplan; Lite CHF 85 pro Monat.
Katch Ein Genfer Tool, das lokale Firmen und ihre E-Mail-Adressen findet und E-Mail-Kampagnen versendet. Google Places für die Firmen und Hunter.io für die E-Mail-Adressen. CHF 185 pro Monat, dazu CHF 690 Einrichtung und die Kosten der Anbieter.
Moneyhouse Recherche zu Firmen und Personen, Bonitätsauskünfte, Überwachung und gefilterte Suche, mit Kontaktangaben der Firma und eingetragenen Personen. Das Schweizer Handelsregister und das SHAB, ergänzt um eigene Recherche. Kostenloses Konto; Premium für 6, 12 oder 24 Monate.
business-monitor.ch Gefilterte Schweizer Firmenlisten mit Kontaktdaten, soweit öffentlich verfügbar, gespeicherte Suchen und Watchlists. Das Schweizer Handelsregister und das SHAB. Sales hunter CHF 99 pro Monat mit 200 Exporten (6. September 2026).
Prospex Eine Liste der Schweizer Firmen, die zu einer Beschreibung Ihrer Kunden passen, mit einer Begründung pro Firma, danach die laufende Überwachung. Das Handelsregister (SHAB), Markeneintragungen, Jobportale, die Presse und Firmenwebsites. Kostenloses Konto; bezahlte Pläne ab CHF 49 pro Monat.

Quellen: die Preis- und Produktseiten der Anbieter, gelesen am 6. Oktober 2026, für Dun & Bradstreet, CRIF, InfobelPRO und Kompass am 8. Oktober 2026. Die Preise verstehen sich ohne MWST. Der Preis eines Plans sagt wenig, solange Sie nicht wissen, wie viele Kontakte oder Firmen er exportieren lässt. Vergleichen Sie deshalb auch dieses Kontingent.

Welcher B2B-Datenanbieter deckt die meisten Schweizer KMU ab?

InfobelPRO nennt mit 1'361'475 die höchste Zahl Schweizer Firmen, swiss-companies.ch mit 4 Millionen die meisten Schweizer Kontakte. Jede Zahl stammt vom Anbieter selbst, keine ist unabhängig gemessen. Neben den 739'919 aktiven Einträgen im Handelsregister nennen die Anbieter:

AnbieterGenannte Schweizer FirmenGenannte Schweizer Kontakte
InfobelPRO1'361'475, aus Zefix658'000
Dun & Bradstreet (CreditCheck)Mehr als 1 Million, davon mehr als 650'000 aktiveNicht veröffentlicht
swiss-companies.ch800'0004 Millionen
CRIF (Margo)Mehr als 650'000 FirmenadressenNicht veröffentlicht
Prospex (Handelsregister)739'919 aktive Einträge am 26. September 2026—

Quellen: die Seiten der Anbieter, gelesen am 6. oder 8. Oktober 2026. Kompass veröffentlicht keine aktuelle Zahl für die Schweiz.

Eine Gesamtzahl deutlich über den 739'919 aktiven Registereinträgen enthält wahrscheinlich auch Firmen in Liquidation oder gelöschte Firmen, wie die Unterscheidung zwischen Gesamtzahl und aktiven Firmen bei Dun & Bradstreet zeigt. Fragen Sie einen Anbieter, wie viele seiner Schweizer Firmen aktiv sind, bevor Sie Gesamtzahlen vergleichen. Bei Firmen mit weniger als zehn Beschäftigten prüfen Sie, ob der Anbieter überhaupt eine Person mit Namen kennt.

Eine Kontaktdatenbank wächst aus dem, was Personen und Firmen online hinterlassen: LinkedIn-Profile, Websites, E-Mail-Signaturen, Teilnehmerlisten von Anlässen. Eine Schreinerei mit vier Mitarbeitenden und einer einseitigen Website hinterlässt davon wenig. Eine weltweite Datenbank kennt dann vielleicht die Firma, aber niemanden, der dort arbeitet, oder sie fehlt ganz. Das Handelsregister funktioniert umgekehrt. Eine GmbH oder AG entsteht erst mit dem Eintrag, und der Eintrag nennt ihre Organe und Zeichnungsberechtigten, jedoch ohne E-Mail-Adressen.

Schweizer Firmen beschreiben ihren Zweck oft auf Deutsch, Französisch oder Italienisch, manchmal in zwei Sprachen. Wer in einer englischsprachigen Datenbank nach «precision engineering» sucht, kann deshalb eine Firma übersehen, die sich als «Feinmechanik» oder «mécanique de précision» bezeichnet.

Kontaktdatenbanken: Sales Navigator, Apollo, Cognism und Lusha

LinkedIn Sales Navigator durchsucht die Profile, die Personen selbst pflegen. Deshalb ist er der übliche Ausgangspunkt, um in einer Schweizer Firma die zuständige Person zu finden. Er filtert nach Firmengrösse, Region und Hierarchiestufe und lässt Sie Personen per InMail anschreiben. E-Mail-Adressen und Telefonnummern liefert er nicht, darum kombinieren ihn Teams mit einem Anreicherungs-Tool.

Apollo, Cognism und Lusha verkaufen die E-Mail-Adressen und Telefonnummern. Über dem Basic-Plan von Apollo kostet Professional USD 79 pro Nutzer und Monat und Organization USD 119 pro Nutzer bei mindestens drei Nutzern, beide bei jährlicher Zahlung. Cognism erstellt für jeden Kunden ein Angebot. Der Starter-Plan von Lusha umfasst 400 Credits pro Monat, also 400 E-Mail-Adressen oder 80 Telefonnummern. Keiner der drei Anbieter veröffentlicht, wie viele Schweizer Firmen oder Kontakte er führt.

Website-Besucher: Leadfeeder

Dealfront heisst inzwischen Leadfeeder, nach seinem Produkt zur Besuchererkennung. Es beantwortet eine andere Frage: Welche Firmen waren schon auf Ihrer Website? Es ordnet Besuche über die IP-Adresse einer Firma zu und ergänzt Firmen- und Kontaktdaten aus der eigenen Datenbank. Geprüfte E-Mails und Telefonnummern gibt es ab dem Plan Activate für EUR 369 pro Monat bei jährlicher Zahlung. Es eignet sich für Teams, deren Website bereits geschäftliche Besucher aus der Schweiz anzieht.

B2B-Datenanbieter: Dun & Bradstreet, CRIF, InfobelPRO und Kompass

Dun & Bradstreet bietet Schweizer Teams mit D&B Hoovers eine weltweite Firmen- und Kontaktdatenbank an. Der Plan Essentials enthält E-Mail-Adressen, Direktwahl- und Mobilnummern und kostet CHF 209 pro Monat für 100 Firmen- und 100 Kontaktexporte. Der Dienst CreditCheck kombiniert Daten von Dun & Bradstreet und Intrum und deckt Bonitätsprüfung, Überwachung und SHAB-Meldungen zu Schweizer Firmen ab.

Mit Margo von CRIF wählen Sie Zielgruppen aus mehr als 650'000 Schweizer Firmenadressen und versenden Kampagnen an sie; die Produktseite nennt keine E-Mail-Adressen oder Telefonnummern von Kontaktpersonen. CRIF verkauft ausserdem Bonitätsreports und Scores auf Basis von Betreibungsauskünften und Konkursmeldungen. Preise für beides nennt CRIF auf Anfrage, und Margo lässt sich kostenlos testen.

InfobelPRO liefert Schweizer Firmendaten als Datei oder per API, mit UID, Adressen und etwa einem Kontakt auf zwei Firmen. EasyBusiness von Kompass listet Firmen und Entscheidungsträger mit E-Mail-Adressen, Telefonnummern und LinkedIn-Profilen, die eigene Teams in 70 Ländern erheben. Keiner der beiden veröffentlicht einen Preis.

Schweizer Firmendaten: Moneyhouse, business-monitor.ch, swiss-companies.ch und Prospex

Moneyhouse ist auf die Recherche zu einer einzelnen Firma ausgerichtet: Geschäftsleitung, Beteiligungen, Bonität und Verbindungen zwischen Personen und Firmen. Premium ergänzt eine gefilterte Suche nach Rechtsform, Umsatz, Mitarbeiterzahl, Ort und Branche sowie eine unbegrenzte Überwachung. business-monitor.ch erstellt gefilterte Firmenlisten aus dem Register und verkauft die Exporte nach Kontingent. Unser Vergleich mit Moneyhouse und unser Vergleich mit business-monitor.ch gehen ausführlicher auf beide ein.

swiss-companies.ch ergänzt die Registerdaten um geschäftliche Kontakte und steht damit zwischen den beiden Gruppen. Katch aus Genf findet lokale Firmen über Google Places, sucht ihre E-Mail-Adressen über Hunter.io und versendet die Kampagnen. Der Monatspreis enthält die Gebühren dieser Anbieter nicht, die Katch je nach Volumen auf CHF 64 bis 429 pro Monat schätzt.

Prospex geht von einer Beschreibung Ihrer Kunden aus, zum Beispiel «Schweizer Ingenieurbüros, die Heizung und Lüftung für Geschäftsgebäude planen». Es liefert die passenden Firmen, mit dem Grund für jede Firma und den Angaben, die es nicht bestätigen konnte, und verfolgt sie danach, etwa bei einem Wechsel in der Geschäftsführung oder einer Kapitalerhöhung. Teams übertragen die Firmen in HubSpot oder Attio oder beziehen sie über die API oder als CSV.

So testen Sie die Schweizer Abdeckung eines Tools vor dem Kauf

Die Kontaktdatenbanken nennen höchstens weltweite Gesamtzahlen, und keine veröffentlicht eine Zahl für die Schweiz. Ein Test mit Ihren eigenen Kunden dauert etwa eine Stunde:

  1. Wählen Sie 20 Firmen, die Sie gut kennen. Nehmen Sie sie aus Ihren Kunden und den letzten Abschlüssen, darunter einige mit weniger als zehn Beschäftigten, einige aus der Romandie oder dem Tessin und ein oder zwei Schweizer Tochtergesellschaften ausländischer Gruppen.
  2. Suchen Sie jede im Gratisplan oder in der Testphase. Suchen Sie nach Name und nach Website. Prüfen Sie, ob das Ergebnis wirklich die Schweizer Firma ist, denn im Ausland kann eine gleichnamige Firma existieren. Die UID entscheidet, wenn das Tool sie anzeigt.
  3. Zählen Sie pro Firma drei Dinge. Ist die Firma vorhanden? Ist die Person vorhanden, die Sie tatsächlich anrufen würden, in der richtigen Funktion? Stimmen E-Mail-Adresse und Telefonnummer, soweit Sie sie kennen?
  4. Vergleichen Sie die Summen zwischen den Tools. Ein Tool, das 18 Firmen findet, aber nur 6 der richtigen Personen, ist eine Firmenquelle. Eines, das 12 Firmen und 11 der Personen findet, ist eine Kontaktquelle mit Lücken in Ihrem Segment.

Testen Sie dieselben 20 Firmen in jedem Tool auf Ihrer Auswahlliste, damit die Summen vergleichbar sind. Bevor Sie die erste Kampagne versenden, lesen Sie unseren Leitfaden zum Prüfen einer Schweizer Firmenliste.

Welche Kombination passt zu Ihrem Team?

Ein kleines Team, das in einer Region an Schweizer KMU verkauft, gewinnt meist am meisten mit einer Liste der passenden Firmen aus dem Register und Sales Navigator für die Person, die es anruft. Unser Leitfaden zum Erstellen einer B2B-Zielkundenliste für die Schweiz zeigt die Methode an einem echten Beispiel aus der Industrie.

Grosse Schweizer Firmen und internationale Gruppen sind mit grösserer Wahrscheinlichkeit in jeder Datenbank zu finden. Ein Team, das an sie verkauft, muss vor allem die richtige Person erreichen, und für dieses Team lohnt sich die Ausgabe für Apollo, Cognism oder Lusha, getestet an den 20 Firmen oben. Eine Outbound-Agentur, die Kampagnen für mehrere Kunden führt, braucht meist beides und dazu eine Möglichkeit, die Liste jedes Kunden aktuell zu halten, wenn sich Firmen verändern.

Kostenlosen Markt erstellen und die ersten zehn Schweizer Firmen sehen, die zu Ihrem Angebot passen.

Häufige Fragen

Hat Apollo gute Daten zu Schweizer Firmen?
Apollo veröffentlicht keine Zahl für die Schweiz. Die Preisseite nennt 240 Millionen Kontakte und 30 Millionen Firmen weltweit, und wie gut kleine Schweizer Firmen erfasst sind, hängt davon ab, was sie online veröffentlichen: 89% der Schweizer Unternehmen hatten 2024 weniger als zehn Beschäftigte (BFS, STATENT). Zuverlässig ist ein Test: Suchen Sie 20 Ihrer Kunden im Gratisplan von Apollo und zählen Sie, wie viele Firmen und wie viele der richtigen Personen es findet.
Welcher B2B-Datenanbieter deckt Schweizer KMU am besten ab?
Auf ihren eigenen Seiten nannte im Oktober 2026 InfobelPRO die höchste Zahl Schweizer Firmen, 1'361'475 mit 658'000 Kontakten, und swiss-companies.ch die meisten Kontakte, 4 Millionen zu 800'000 Firmen. Dun & Bradstreet und CRIF nannten je mehr als 650'000 Schweizer Firmen. Keine dieser Zahlen ist unabhängig gemessen. Das Handelsregister enthielt am 26. September 2026 insgesamt 739'919 aktive Einträge; eine höhere Gesamtzahl enthält wahrscheinlich Firmen in Liquidation oder gelöschte Firmen. Für einen Vergleich suchen Sie 20 Ihrer Kunden, darunter einige mit weniger als zehn Beschäftigten, im Gratisplan oder Test jedes Anbieters.
Was ist der Unterschied zwischen einer Kontaktdatenbank und einer Schweizer Firmendatenbank?
Eine Kontaktdatenbank wie Apollo, Cognism oder Lusha verkauft Kontaktdaten: Name, Funktion, E-Mail-Adresse und Telefonnummer, gesammelt aus LinkedIn-Profilen, Websites und anderen Spuren im Netz. Eine Schweizer Firmendatenbank geht vom Handelsregister aus, in dem jede GmbH und AG mit ihren Organen und Zeichnungsberechtigten eingetragen ist, aber ohne E-Mail-Adressen. Schweizer Vertriebsteams wählen die Firmen oft mit einer Datenbank auf Registerbasis aus und erreichen die Personen darin mit einer Kontaktdatenbank.
Was kosten B2B-Leadgenerierungs-Tools in der Schweiz?
Am 6. Oktober 2026 reichten die veröffentlichten Einstiegspreise von Gratisplänen bis etwa CHF 200 pro Monat. Apollo Basic kostete USD 49 pro Nutzer und Monat bei jährlicher Zahlung, Lusha Starter USD 49.90 pro Monat, swiss-companies.ch Lite CHF 85 pro Monat und Katch CHF 185 pro Monat plus eine Einrichtungsgebühr. Cognism nennt Preise auf Anfrage. Prospex bietet ein kostenloses Konto, bezahlte Pläne beginnen bei CHF 49 pro Monat.
Wie finde ich die Entscheider in einer kleinen Schweizer Firma?
Der Handelsregistereintrag jeder Schweizer GmbH und AG nennt Geschäftsführer, Verwaltungsräte und Zeichnungsberechtigte, und er lässt sich auf Zefix kostenlos abrufen. In einer Firma mit wenigen Beschäftigten steht dort oft die Person, die entscheidet. LinkedIn Sales Navigator oder eine Kontaktdatenbank liefert danach das Profil oder die E-Mail-Adresse, sofern vorhanden.

Geschrieben von

Semion Sidorenko

Semion Sidorenko ist Gründer und CEO von Prospex. Von Data Engineering bis zur Machine-Learning-Forschung hat er fünfzehn Jahre damit verbracht, Unternehmen beim Ausbau ihrer Datenplattformen zu helfen. Vor der Gründung von Prospex arbeitete er als Machine-Learning-Ingenieur an der EPFL und als unabhängiger Data Engineering Consultant für Schweizer Unternehmen.

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